„Jacquelyn Wagner ist ein blühender Stern am Opernhimmel“


urteilte das Musik-Magazin Euroarts nach dem Erscheinen der Fidelio-Inszenierung von Jan Schmidt-Garre auf DVD im Oktober 2018, dem ein sensationeller Erfolg der Künstlerin als ‚Leonore‘ vorausgegangen war.

Tatsächlich hat sich die Karriere der jungen amerikanischen Sopranistin rasch entwickelt und bedingt durch die Schönheit und Ausdruckskraft ihrer Stimme und durch ihre Stilsicherheit in Partien unterschiedlichster Epochen, ist Jacquelyn Wagner mittlerweile zu einem international gefragten Gast avanciert. 

Höhepunkte der letzten Saison, waren u.a. ihre sehr erfolgreichen Rollendebüts als ‚Alice‘/"Falstaff" (Christoph Waltz; Tomáš Netopil) an der Vlaamse Opera, als  ‚Leonore‘/"Fidelio" (Jan Schmidt-Garre; Otto Tausk), die sie am Theater St. Gallen, an der Scala di Milano (Myung Whun-Chung) und an der Semperoper Dresden verkörpert hat, sowie als ‚Marschallin‘/“Der Rosenkavalier“ an der Oper Düsseldorf. 

Sie begann die Saison 2018/19 mit Konzerten mit den Münchner Philharmonikern, darunter Mahlers „Sinfonie Nr. 8“ (Valerie Gergiev) in München und Paris und Mozarts „c-moll Messe“ (Andrew Manze), gefolgt von ihrer überragenden Interpretation der „Euryanthe“/Titelpartie am Theater an der Wien (Constantin Trinks; Christof Loy), ihrem Debüt bei den Salzburger Osterfestspielen als ‚Eva‘/“Die Meistersinger von Nürnberg“ (Christian Thielemann), sowie ihrer Rückkehr an die Deutsche Oper am Rhein als ‚Desdemona‘/“Otello. Des Weiteren ist die Künstlerin in einer Neuproduktion „Don Giovanni“/‘Donna Anna‘ an der Opéra de Paris, Bastille (Philippe Jordan) zu hören.

Ein Meilenstein ihrer Karriere war ihr großartiger Erfolg als ‚Arabella‘ in einer Neuproduktion an der Nederlandse Opera Amsterdam (Christof Loy/Marc Albrecht), eine Rolle, die sie davor sowohl an der Minnesota Opera als auch an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf (Axel Kober) interpretiert hat. In kürzester Zeit folgten wesentliche Rollen- und Hausdebüts wie u.a.  ‚Pamina’/"Die Zauberflöte" (Constantin Trinks) und ‚Fiordiligi‘/"Così fan tutte" (Philippe Jordan; Anne Teresa de Keersmaeker) an der Opéra de Paris Bastille,  ‚Eva‘/"Die Meistersinger von Nürnberg" (Daniele Gatti) an der Scala di Milano,  ‚Giovanna d’Arco‘ (Will Humburg) in Bonn, ‚Vitellia‘/"La clemenza di Tito" an der Opéra National du Rhin (Andreas Spering) in Strasbourg, die konzertante Version von "Feuersnot"/‚Diemut‘ in der Carnegie Hall in New York, ‚Contessa‘/"Le nozze di Figaro" an der Staatsoper in Hamburg,  ‚Mimi‘/"La Bohème" an der Oper Köln,  ‚Donna Anna‘ an der Bayerischen Staatsoper München und ‚Contessa‘ und ‚Violetta‘ jeweils an der Deutschen Oper Berlin.

Zukünftige Projekte beinhalten u.a. ihr Debut an der Oper Zürich als ‚Agathe‘/"Der Freischütz", ihre Rückkehr an die Opéra de Paris Bastille als ‚Donna Anna‘,  an die Deutsche Oper Berlin als ‚Rosalinde’/"Die Fledermaus", ans Liceu Barcelona als ‚Tatjana‘/“Eugen Onegin“ und als „Alcina“/Titelpartie an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf.
Jacquelyn Wagner hat ein ausgesuchtes Konzertrepertoire, das sie u.a. an das Konzerthaus nach Wien (Philippe Jordan) und zu verschiedenen Galakonzerten führen wird.

Die Künstlerin begann als Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo sie mit den wichtigen Rollen ihres Fachs begann, wie ‚Pamina‘/"Die Zauberflöte", ‚Contessa‘, ‚Micaela‘/"Carmen" und ‚Musetta‘/"La Bohème". Gastengagements führten die Künstlerin immer wieder an die Oper Frankfurt (‚Contessa‘), als "Freischütz"/‚Agathe‘ nach Toulon, als ‚Donna Anna‘ zur Miami Opera, als ‚Fiordiligi‘ an die Semperoper Dresden und an das Grand Théâtre de Génève, an die Staatstoper Stuttgart, die Vlaamse Opera Antwerpen und die Opéra de Marseille, mit Konzerten und als ‚Contessa‘ nach Tokyo and Nagoya, als ‚Gutrune‘/"Götterdämmerung" ans Gran Teatre del Liceu Barcelona. 

Liederabende und Konzerte führen Jacquelyn Wagner regelmäßig nach Spanien. 

Eine ebenso rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem RSB Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, mit dem sie als Solistin zahlreiche Konzerte aufführte, u.a. Beethovens "Sinfonie Nr. 9", Brittens "Les illuminations", Ravels "Shéhérazade", Florent-Schmitts "Psalm 47" (Marek Janowski) sowie "Vier letzte Lieder" (Vladimir Jurowski). 

Auf dem Konzertpodium präsentierte sich Jacquelyn Wagner darüber hinaus u.a. in Bruckners "f-Moll Messe" mit dem Sinfonieorchester St. Gallen, in Mozarts "c-Moll Messe“ mit dem Gross Point Symphony Orchester, Mendelssohns "Elias" und Mozarts "Requiem" mit dem Oackland Symphony Orchestra in Michigan, sowie mit einem Solokonzert mit dem Ann Arbor Symphony Orchestra und einer Operngala mit dem Detroit Symphony Orchester (Leonard Slatkin).

Darüber hinaus war Jacquelyn Wagner als Solistin in Haydns "Die Schöpfung" mit dem Liverpool Philharmonic Orchestra (Roland Böer,), Brahms "Ein deutsches Requiem" mit dem Latvian National Symphony Orchestra (Andris Poga) in Riga und Ventspils, „Missa solemnis“ in der Basilica of San Paolo Fuori le Mura in Rom, mit Mozart-Arien mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin in der Berliner Philharmonie, Strauss‘ "Vier letzte Lieder" mit dem Gürzenich Orchestra (Alejo Perez) in der Philharmonie Köln, und in Mahlers "Sinfonie Nr. 8" (Kent Nagano) in der Elbphilharmonie Hamburg zu erleben.

Jacquelyn Wagner studierte an der Manhattan School of Music und an der Oakland University of Michigan und ist Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, u.a. des Internationalen Gesangswettbewerbs ‚Francisco Vinas‘, des Gesangswettbewerbs ‚Renata Tebaldi‘ und des ‚Panasonic Voice‘-Wettbewerbs in New York in der Alice Tully Hall. Sie war Finalistin in Placido Domingos ‚Operalia 2008‘ und erhielt in zwei aufeinanderfolgenden Jahren jeweils eine Auszeichnung beim ‚Palm Beach Opera Jugend-Wettbewerb‘. Zudem erhielt die Künstlerin renommierte Stipendien wie die der ‚Jenny Lind Society‘ und des ‚Fulbright Study Grant‘.